Die Spitze der französischen Gastronomie

Die weltbesten Macarons von Pierre Hermé

Wer kennt sie nicht? Macarons sind wohl die bekannteste französische Spezialität!

Der Teig besteht hauptsächlich aus Eischnee und gemahlenen Mandeln. Zusammengehalten werden die beiden Teile durch eine leckere Crème.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Es gibt mittlerweile unzählige Varianten. Groß im Trend sind auch Mischungen zwischen süß und salzig, oder sogar scharf. 

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Um zum Ursprung des Macaron zu gelangen, müssen wir – wer hätte das gedacht – nach Syrien. Es gab ein Gebäck, was man Louzieh nannte, was auch Mandel bedeutet.

Syrien trieb Handel mit Italien und verkaufte Mandeln. Die Italiener erschufen ein Gebäck aus einem Mandelteig, so ähnlich wie Marzipan, was man auch Macaroni nannte.

Als die italienische Prinzessin Katharina von Medici Heinrich II. heiratet und so Königin von Frankreich wurde, brachte sie das Mandelgebäck nach Frankreich. Von Paris aus verbreitete sich die Spezialität über Jahre und Jahrhunderte in ganz Frankreich und mehrere Städte entwickelten ein eigene Rezept.

Ursprünglich handelte es sich um ein einfaches Mandelplätzchen. Im Jahr 1830 entstand erstmals ein Macaron, bei dem zwei Plätzchen durch eine Marmelade verbunden wurden.

Das Haus Ladurée erfand schließlich Macarons in verschiedenen Farben. Man nimmt heute auch keine Marmelade mehr, sondern eine Ganache oder Crème.

Der Weltmeister der Pâtisserie Pierre Hermé hat sich auf diese Leckerei spezialisiert. Und was soll ich sagen, ich kenne keine besseren Macarons, als die von Pierre Hermé.

Hier gehts zu den Boutiquen von Pierre Hermé.

Christoph Adam, der Meister des Éclair

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Der Legende nach heißt diese kleine französische Köstlichkeit Éclair, also Blitz, weil sie so schnell wie der Blitz verspeist ist. Éclairs bestehen aus einem Brandteig, der mit einer leckeren und leichten Crème gefüllt ist und oben meist eine Galçage bekommt.

Entstanden ist der Éclair im Jahr 1830, als der berühmte Koch Antonin Carême die Idee hatte, ein damals schon bekanntes Brandteig-Gebäck umzugestalten. „Petite duchesse“ hieß das Gebäck, dass ebenfalls aus Brandteig bestand und in Mandeln gewälzt wurde. Carême ließ die Mandeln weg, füllte das Gebäck stattdessen mit einer Crème und bestrich es mit einem Zuckerguss. Der Éclair war somit geboren.

Jede französische Pâtisserie bietet heute Éclairs an. Aber ein Pâtissier hat daraus seine Spezialität gemacht: Hier auf dem Foto seht ihr eine Kreation von Christophe Adam. Er ist der Meister des Éclairs. Diese Sorte heißt Rose-Litchi-Framboise… einfach köstlich!

Es gibt in Paris viele Boutiquen von Christophe Adam. Am besten klickst du auf den Link und kannst so auf seiner Website nach einem Standtort in deiner Nähe suchen.

Ganz neu ist auch das Restaurant-Bistro von Christophe Adam Dépôt légal. Da bekommt man neben den Éclairs auch Essen für alle Mahlzeiten des Tages. Das Restaurant befindet sich ganz in der Nähe vom Garten des Palais Palais-Royal. Ein schöner Spaziergang nach dem Mittagessen bietet sich da doch an?

Adresse: 6 rue des petits champs, 75002 Paris, Métro-Station ‚Palais-Royal Musée du Louvre“, Linien 1 und 7.

 

La Boulangerie Thierry Marx

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Adresse: 51 Rue de Laborde, 75008 Paris, Métro Linien 9 und 13, Station „Miromesnil“. 10-20 min zu Fuß von den Champs-Élysées (je nachdem auf welcher Höhe der Avenue man sich befindet).

Thierry Marx ist einer der großen Sterne-Köche von Paris. Er ist Chef-Koch im *****Hotel George V, wo ein Abendessen locker mal 1500 € kosten kann.

Er selbst stammt aus sehr bescheidenen Verhältnissen und brach die Schule in jungen Jahren ab. Dank ein paar glücklicher Umstände machte er eine Ausbildung zum Bäcker und später zum Koch. Heute steht er an der Spitze der französischen Gastronomie.

Aber er hat seine Wurzeln nie vergessen. In der Boulangerie bietet er klassische französische Brote und Patisserien zu ganz normalen Preisen, die sich jeder leisten kann.

Alle Zutaten haben Bio-Qualität und die fertigen Produkte Sterne-Niveau.

Die Boulangerie befindet sich in der Nähe der Champs-Élysées. Zum Frühstück und zum Nachmittags-Kaffee gibt es über Croissants, Baguettes, Brioches, Tartelettes, Eclairs… alles was die französische Backkunst zu bieten hat. Zur Mittagszeit öffnet zusätzlich eine Salat-Bar.

Die Einheimischen Pariser holen sich hier nach Feierabend ihr Baguette fürs Abendessen. Die Brote sind nicht nur sehr lecker sondern, wie so vieles in Paris, einfach nur schön!

 

 

Weitere Empfehlungen in dieser Kategorie werden folgen! Wenn du nach Cafés suchst, schau in den Artikel „Die schönsten Cafés und Patisserien von Paris“.

Soll es doch lieber etwas herzhaftes sein? Etwas „schnelles“ wie Pizza oder Pasta? Ich kann einige tolle italienische Restaurants empfehlen „Die besten Pizzas in Paris“. Auch im Artikel „Gutes Essen in Paris in der Nähe von Sehenswürdigkeiten“ könntest du fündig werden.

Bon appétit!

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